Red Dress Day: Solidarität mit Indigenen Frauen
Die Gewalt an Frauen ist derzeit bei uns endlich in den Schlagzeilen, doch für die Indigenen Frauen in Kanada und USA hat die Situation eine andere Dimension, denn sie werden ermordet, weil sie Frauen und Indigene sind.
Der Red Dress Day am 5. Mai ist der nationale Gedenktag in den USA und Kanada, um der Tausenden an verschwundenen und ermordeten Indigenen Frauen und Mädchen (Missing and Murdered Indigenous Women and Girls, MMIWG) zu gedenken, welche Opfer eines systemischen Rassismus wurden und werden. Diese Feminizide sind die Folgen eines anhaltenden Kolonialismus, welche Kanadas nationale Untersuchungs-kommission in ihrem Bericht 2019 als Völkermord bezeichnete, denn die Morde an Indigenen Frauen und Mädchen zerstören Kultur und Überleben Indigener Völker und Gemeinschaften.
Doch noch immer zeigt sich die Öffentlichkeit häufig gleichgültig, die Politik verdrängt die Thematik, Polizei und Justiz kommen ihren Verpflichtungen nicht nach — die Opfer, Überlebenden und ihre Familien werden im Stich gelassen.
Initiiert wurde die Kampagne 2010 von der Metis-Künstlerin Jaime Black, welche mit Installationen von roten Kleidern auf die Leerstelle verweisen wollte, welche die verschwunden und ermordeten Indigenen Frauen und Mädchen hinterlassen.
Der Vortrag von Monika Seiller erläutert die aktuelle Situation und die Hintergründe.
Ziele:
- Bewusstsein für die besondere Bedrohung der Indigenen Frauen fördern
- Gesellschaft zum Einsatz gegen Gewalt an Indigenen Frauen auffordern
- Solidarität mit den Überlebenden und den betroffenen Familien
- Forderung an die Regierungen, in Abstimmung mit den Betroffenen wirksame Maßnahmen gegen die Gewalt an Indigenen Frauen zu ergreifen
- Anerkennung Indigener Rechte
Bitte um Weiterleitung und Verbreitung, denn die Indigenen sind auf unsere Solidarität angewiesen, um diese Katastrophe öffentlich zu machen!
Herzliche Grüße
Monika Seiller
Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte e.V.
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