Working Group on Indigenous Peoples
Seit 1992 gibt es bei den Vereinten Nationen (UNO) in Genf eine Arbeitsgruppe, die sich der Rechte der Ureinwohner weltweit annimmt, die Working Group on Indigenous Populations (WGIP). Wie bei der UNO üblich wird diese Arbeitsgruppe nur einmal im Jahr einberufen. Es ist einsehbar, das eine komplexe Aufgabe ist, Experten aus der ganzen Welt herbeizurufen. Die WGIP wird daher traditionell in der letzten Juliwoche abgehalten und dauert fünf Tage. Und jedes Jahr nehmen Delegierte der Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte an dieser Sitzung teil, mit eigenen Redebeiträgen und zur Berichterstattung und Kontaktpflege.
»Populations« (Bevölkerungen) ist übrigens ein spitzfindiger juristischer Trick, um sich nicht schon beim Namen dieses UNO-Gremiums auf eine Diskussion über Landrechtsansprüche wegen der Bezeichnung als peoples (Völker) einlassen zu müssen. Dies wird jedoch von den meisten Delegierten ignoriert, und so wird die Arbeitsgruppe auch von uns meist als Working Group on Indigenous Peoples bezeichnet.
Auf dieser Webseite werden alle Berichte über die Aktivitäten der Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte (früher Big Mountain Aktionsgruppe) e.V. bei der Working Group zusammengetragen. Im Augenblick sind hier folgende Berichte abrufbar:
- Der Martínez-Bericht über die Vertragsrechte der indigenen Völker von der 16. Sitzung vom 26. bis 31. Juli 1998.
- Eindrücke in fotografischer Form von der 15. Sitzung im Juli 1997.
- Neu! Fotos von der 18. Sitzung, der letzten vor dem Beginn des neuen Jahrtausends, im Juli 2000.
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auf dieser Site. Letzte Änderung 28. Juli 2002.
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